Son´Theater hat seine ursprünglichen Wurzeln in den Laienspielgruppen, die es in den 50er und 60er Jahren in fast jeder Gemeinde gab.
Nachdem es in den 70er Jahren wegen der aufkommenden Versorgung der Haushalte mit Fernsehgeräten ruhig um das Theater in Sonsbeck geworden war, bildete sich in den 80er Jahren K.i.S (Kultur in Sonsbeck). K.i.S. spielte erfolgreich viele Stücke, erkannte aber schnell, das sich Theater nur dann spielen läßt, wenn man sich nur auf dieses Metier konzentriert.
Um noch erfolgreicher und selbständiger arbeiten zu können, löste sich die Laienspielgruppe aus K.i.S. und gründete einen eigenen Verein.
Der erste öffentliche Auftritt mit neuem Logo war die Teilnahme am 1. Niederrheinischen Amateurtheaterfestival in Xanten-Birten. Son’ Theater stellte sich mit dem Stück „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ von Johann Nestroy, das die Gruppe textlich bearbeitete, dem zahlreichen Publikum und der Jury und gewann den 1. Preis.
Der mit dem Preis verbundene finanzielle Gewinn ermöglichte endlich notwendige Investitionen in eine verbesserte Bühnentechnik vorzunehmen.
„Liebesgeschichten und Heiratssachen“ wurde 6 x aufgeführt und von ca. 3000 Zuschauern in Birten und Sonsbeck gesehen.
Es folgte „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig. Dies ist immer noch eine der meist gespielten Komödien in Deutschland und nicht jedes Amateurtheater stellt sich so einer Herausforderung. Auch hier war der Erfolg überwältigend. In Sonsbeck spielte das Stück 6 x und wurde von ca. 1.800 begeisterten Zuschauern gesehen.
Auch das darauf folgende Stück „Außer Kontrolle“ von Ray Cooney, das 5 x vor ausverkauftem Haus gespielt wurde, feierte bei Publikum und Presse beachtliche Erfolge.
2002 kam dann das Stück „Hexenschuss“ von John Graham zur Aufführung und erntete bei jeder Vorstellung frenetischen Beifall.
Im Jahr 2003 stellte sich Son’ Theater mit einem weiteren Stück von Ray Cooney, „Jetzt nicht Liebling“ einer großen Herausforderung und erntete bei allen 5 Vorstellungen vor mehr als 1.300 Besuchern beigeisterten Beifall – in einem See von Lachtränen.
Danach folgten in 2004 das Stück “Lügen haben junge Beine”, dieses spielten wir auch wieder vor ausverkauftem Hause. Zum Jahreswechsel 2004/2005 spielten wir zusätzlich für Sie unser beliebtes Stück “Das Streichquartett”.
Inzwischen hat die Gruppe einen eigenen Probenraum mit einem immer umfangreicher werdenden Kulissen- und Requisitenlager.
Son’ Theater hat es sich zum Ziel gesetzt, so professionell wie möglich zu arbeiten. Dies fordert einen hohen Einsatz jedes einzelnen beteiligten Mitgliedes. Bisher konnte dieser Anspruch erfüllt werden und wurde von Publikum und Presse durch ausverkaufte Vorstellungen und hervorragende Zeitungsberichte bestätigt.